Gegründet, weil es nötig war: Das Amt für Zeit nimmt seinen Betrieb auf und lädt zur feierlichen Eröffnung.
Wer keine Zeit hat zu kommen, hat den Beweis für den Ernst der Lage bereits erbracht.
Programm
Vorstellen des Amts
Offizielle Eröffnungsworte
Sanduhr-Zeremonie
Für Apéro ist gesorgt. Für Eile nicht.
Anmeldung
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Über das Amt für Zeit
Das Amt für Zeit hat den Auftrag, die Verteilung der Ressource Zeit in der Gesellschaft zu beobachten, bestehende Ungleichheiten sichtbar zu machen und Grundlagen für eine gerechte Verteilung von Zeit zu schaffen.
Die öffentliche Verwaltung verfügt über Institutionen und Instrumente für Ressourcen wie Geld, Gesundheit oder Umwelt. Für Zeit gibt es bislang keine vergleichbare Institution, obwohl Zeit für Lebensqualität, Gesundheit, Care und gesellschaftliche Teilhabe zentral ist und ungleich verteilt wird.
Der öffentliche Diskurs betrachtet Zeit vor allem als Produktionsfaktor: Mehr Arbeitszeit soll mehr Produktivität und Wohlstand schaffen. Mit KI und Automatisierung stellt sich deshalb umso dringlicher die Frage: Wer profitiert von den gewonnenen Zeitressourcen, und wie werden sie gesellschaftlich verteilt?
Das Amt für Zeit ist eine Idee von Dezentrum und CDE im Rahmen des Projekts «Experimente zur Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit» (EvA), finanziert von der Stiftung Mercator Schweiz.