Die Welt steht nicht zuletzt durch u.a. Digitalisierung, Globalisierungsauswirkungen und Umweltschutzbedenken vor einer grossen Anzahl von Herausforderungen. Kann eine Arbeitszeitreduktion ein Teil der Lösung sein?
Podium «Arbeitszeitreduktion: Gewinn für alle oder teure Utopie?»
Mitten in Umwelt- und Gesundheitskrisen, sozialen Spannungen, Fachkräftemangel sowie Ängsten vor Globalisierung und Digitalisierung stehen wir vor grossen Herausforderungen. Es stellt sich die Frage: Wie können wir Wohlstand, Zufriedenheit und Nachhaltigkeit miteinander verbinden?
Eine mögliche Antwort liegt in einer Arbeitszeitreduktion. Pionier*innen sehen darin einen zukunftsweisenden Ansatz, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele zusammen anzugehen. Studien des Centre for Development and Environment der Uni Bern (CDE) und weiterer Forschungsgruppen zeigen, dass eine Umstellung auf weniger Erwerbsarbeitszeit nicht nur das individuelle Wohlbefinden fördert, sondern auch ein ressourcenleichteres Leben ermöglichen kann. Bringt eine Arbeitszeitreduktion die Schweizer Wirtschaft voran? Steigert sie unser individuelles Wohlbefinden? Welche Erfahrungen aus Experimenten zur Arbeitszeitreduktion gibt es? Und wie kann sie insgesamt eine Antwort auf die vielfältigen Krisen unserer Zeit sein?
Diese Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Centre for Development and Environment (CDE) und mit Unterstützung des Programms Engaged UniBE.
Mit:
- Dr. Christoph Bader (CDE, Universität Bern)
- Tamara Funiciello (Nationalrätin, SP)
- Mirko Fischli (Dezentrum)
- Heinz Egger (Mondo Sport Murten)
Anmeldung via AKM
Projekt EvA
Im Rahmen unseres Projekts EvA – Experimente zu verkürzter Arbeitszeit beschäftigen wir uns aktiv mit der Thematik.